Warum „Dachdecker Köln“ als Keyword nicht reicht
Viele Handwerker werfen ein paar naheliegende Begriffe ins Konto und hoffen auf das Beste. „Dachdecker Köln“, „Elektriker München“, „Badsanierung Hamburg“. Klingt logisch, reicht aber nicht.
Match Types: Der Unterschied zwischen Treffer und Geldverbrennung
Google bietet verschiedene Keyword-Optionen, die steuern, wie genau die Suchanfrage mit deinem Keyword übereinstimmen muss. „Weitgehend passend“ klingt praktisch, bedeutet aber, dass Google deine Anzeige auch bei Suchanfragen ausspielt, die nur entfernt mit deinem Keyword zu tun haben.
„Dachdecker“ als weitgehend passendes Keyword? Dann zahlst du auch für Klicks von Leuten, die „Dachdecker Gehalt“, „Dachdecker Ausbildung“ oder „Was macht ein Dachdecker“ googeln. Das sind keine potenziellen Kunden. Das sind Informationssuchende, die dich Geld kosten.
Die Empfehlung: Starte mit „Passende Wortgruppe“ und „Genau passend“. Erweitere erst, wenn du genug Daten hast, um zu beurteilen, welche Suchanfragen tatsächlich Anfragen bringen.
Negative Keywords: Genauso wichtig wie die Keywords selbst
Negative Keywords sind Begriffe, bei denen deine Anzeige nicht erscheinen soll. „Gebraucht“, „DIY“, „Ausbildung“, „kostenlos“. In Kombination mit deinen Keywords kosten diese Begriffe dich Geld ohne Gegenleistung. Trotzdem sehen wir in der Praxis ständig Konten, in denen keine einzige negative Keyword-Liste gepflegt wird.
Suchintention: Nicht jeder Klick ist gleich viel wert
Hinter jedem Suchbegriff steckt eine Absicht. „Fliesen kaufen“ ist Gold wert, der Nutzer will bestellen. „Trapezblech Maße“ ist informativ, der Nutzer will sich erst mal orientieren. Beides kann sinnvoll sein, aber nur wenn du weißt, wofür du bezahlst, und die Anzeige und Landing Page entsprechend darauf ausrichtest.